Gerd´s Unfall



Suzuki Burgman 400 mit Mobec Gipsy



Gestern Morgen musste ich noch mal schnell ins Büro, als das Unfassbare passierte: Das Rad vom Beiwagen machte sich ohne erkennbare Vorwarnung selbstständig. Das Gespann geriet ins schlingern und zog immer mehr nach rechts und steuerte auf den Graben zu. Als ich einem Baum gefährlich nahe kam, bin ich abgesprungen, habe mich im Graben einige Male überschlagen. Als ich dann zum erliegen kam, stand das Gespann ohne Beiwagen-Rad auf der Landstraße. Offensichtlich ist das Rad am Rahmen abgerissen. Und ich möchte betonen, ohne Gewalteinwirkung! Ich selbst konnte bisher nur Schürfwunden am rechten Oberschenkel und an der rechten Ferse feststellen. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich meine Jacke mit Schulter- und Rückenprotektoren an hatte. Die sieht auf dem Rücken entsprechend aus.

 

 

Wie man auf den Bildern gut erkennen kann, ist das ein klassischer Dauerbruch, wie wir ihn aus den Getrieben kennen. Wie man auch gut an den Bruchstellen sehen kann, hat punktuelle Korrosion zu einer Schwächung der Verbindung geführt. Durch die üblichen Schwingungen ist das Teil nun an der schwächsten Stelle abgerissen, wodurch der Unfall unvermeidlich war. Aufgrund der noch vorhandenen Lackierung, war visuell bei meinen letzten Inspektionen auch nichts zu erkennen. Auch war der Roller noch vor unserer letzten Tour anlässlich des 5-jährigen Jubiläums des HGF in der Inspektion und ist seitdem nicht viel mehr als 300 km gefahren worden. Ich mag gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn meine Kinder dabei gewesen wären und uns wäre so etwas auf einer Autobahnbrücke geschehen. Auf der Landstraße fahren – Gott sei Dank - nur wenige Autos. Der Beiwagen ist Schrott. Ob sicher der Roller neben den vielen Kratzern und Blechschäden auch verzogen hat, wird die Werkstatt bzw. der Sachverständige von der Versicherung prüfen.

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